EUROPA-SALON

mit Sigmar Gabriel

Am 28. November 2019 kamen rund 200 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft zum EUROPA-SALON der WWW-STIFTUNG in die Freie Akademie der Künste Hamburg.

Sigmar Gabriel sprach von den sich gerade verschiebenden weltpolitischen Achsen. Vom Rückzug der USA aus weltpolitischem Denken und vom Aufstieg Chinas. Dies verband er mit einem flammenden Appell für ein umsichtiges Denken an die Nachbarn im Süden und im Osten Europas. Er mahnte die gegenwärtige Trägheit Deutschlands und appellierte daran, sich zupackender der Zukunft zuzuwenden. Der Vorstandsvorsitzende der WWW-STIFTUNG Dr. Klaus Landry: „Sigmar Gabriel legte ein Bekenntnis zum Zusammenhalt und zur Vielfalt Europas ab und gab eine realistische Einschätzung der Rolle Europas in der Welt.“

„Wenn wir den Klimawandel in den Griff bekommen wollen, wird das nur der technologischen Fortschritt möglich sein. Die Welt wird uns nur folgen, wenn wir zeigen, dass ein reiches Land wie Deutschland Klimaschutz und wirtschaftlichen Erfolg zusammenbringen kann. Dafür werden wir viel mehr ins Morgen investieren müssen. Wir müssen nicht den Gürtel enger schnallen -das tun schon sehr viele-, sondern die Ärmel aufkrempeln.“

Sigmar Gabriel

Fotos: Matthias Fischer, Bilderwerft

Weitere Presseberichte:

Hamburger Abendblatt vom 30.11.2019
Welt am Sonntag vom 01.12.2019

Auftaktveranstaltung

Der Vorstand der WWW-STIFTUNG, Dr. Klaus Landry, Stefanie Stoltzenberg und Dr. Sebastian Kühl, luden am 17. Dezember 2018 zur Auftaktveranstaltung der WWW-STIFTUNG in die Bucerius Law School Hamburg ein.

Die Stadt empfing ihren Festredner, Günther H. Oettinger, zunächst nicht gerade freundlich. Hunderte Menschen demonstrierten vor einem G20-Prozess, somit war die Zufahrt zur Jungiusstraße gesperrt. Der EU-Kommissar sprang kurzerhand aus dem Taxi und setzte seinen Weg zu Fuß durch den Regen fort.

Seine leidenschaftliche Rede zum Thema des Abends

„Quo Vadis Europäische Union – Bundesstaat oder Staatenbund?“

erhielt begeisterten Applaus. Das musikalische Rahmenprogramm gestaltete die junge norddeutsche philharmonie.

Die nächste Veranstaltung soll im November 2019 stattfinden.

Einen umfangreichen Bericht lesen Sie bitte hier:

Günther Oettinger sprach bei der WWW-Stiftung in Hamburg


Das Dehmelhaus

Die Dehmelhaus Stiftung wurde am 150. Geburtstag des Dichters Richard Dehmel am 18. Dezember 2013 ins Leben gerufen, am gleichen Tage übernahm sie das Haus und die Verantwortung für seinen Erhalt. Sie knüpft an eine 1921 von Ida Dehmel gegründete Stiftung an.

Die Stiftungsgründung wurde möglich, weil die Eigentümerin, die aus dem Erbe von Claus Grossner gegründete „Wissen Weltethos Weltzukunft“, WWW-STIFTUNG, bereit war, das verfallene Haus mit dem Inventar zu seiner Rettung in die neue Stiftung einzubringen. Somit konnte das Dehmelhaus im Sinne Claus Grossners erhalten und original getreu saniert werden und steht heute als Veranstaltungsort und Begegnungsstätte der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Durch regelmäßige Veranstaltungen der WWW-STIFTUNG soll das Gesamtkunstwerk des Künstlerpaares Ida (1870-1942) und Richard (1863-1920) Dehmel weiter leben. Beide waren in fortschrittlichen Kunstkreisen Europas zuhause und zählten zu den Wegbereitern der Moderne.


Religionen und Weltanschauungen vereint im Rhythmus der Welt – Die Symbolik hinter dem Stiftungslogo

Unsere Stiftung hat zum Ziel, die unterschiedlichen, im Sinne einer humanistischen Weltanschauung berechtigten Grundinteressen aller Menschen zu berücksichtigen und einen Beitrag zu leisten unsere Zukunft zu formen.

Ob in Afrika, Asien, Europa, Amerika oder Australien: Überall auf der Welt, ob in Religionen oder atheistischen Anschauungen gibt es Rhythmen, Höhen und Tiefen, Große und Kleine.
Die Weltgeschichte zeigt, dass jede Gesinnung ihre Zeit hat. Doch der Rhythmus der Herzen ist überall gleich.

Die farbigen Elemente des Stiftungslogos symbolisieren die fünf Hauptreligionen plus Atheismus. Das Logo erscheint oft mit variierenden Gewichtungen, differierenden Höhen und Rhythmen der Farbstreifen in unterschiedlicher Ausprägung, bildet aber dennoch im Zusammenspiel stets eine Einheit.

Es ist ein gewollt streitbares Logo, mit Ecken und Kanten, mit Up´s and Down´s, mit Harmonien und Disharmonien, farb- und facettenreich, basierend auf einer Ausgangslage, die man mit dem uns allen eigenen Streben nach Glück vergleichen kann.